Viele Möglichkeiten
Für die kostbarsten Tage des Jahres, den Urlaub also,
ist Friesland ein lohnendes Ziel, denn dem Wassersportler bietet diese im Norden
des Landes gelegene Provinz eine Vielzahl an Möglichkeiten. In punkto
Infrastruktur ist ein Angebot vorhanden, das die Herzen aller Freizeitkapitäne
höher schlagen lässt. Die Fülle an ausgezeichneten Jachthäfen, die
zahlreichen Liegestellen in wilder Natur, aber auch die Möglichkeit mitten in
Städten und Dörfern festzumachen, beeindrucken die Gäste immer wieder. Es
gibt 13 große und 17 kleinere Binnenseen. Ausserdem grenzt Friesland an das
IJsselmeer und das Watt.
Freundlich und aufgeschlossen
Der Urlauber wird
schnell einmal feststellen, dass die Friesen ein eigenwilliges Völkchen sind,
was nicht zuletzt durch die eigene Sprache, dem Frysk dokumentiert wird. Eine
Sprache übrigens, die älter ist wie das Niederländische. Obwohl die Friesen
manchmal recht wortkarg sein können, sind sie den Gästen gegenüber sehr
aufgeschlossen. Wind und Wetter, aber auch der jahrhundertelange Kampf mit der
See, haben die Menschen in dieser Provinz geprägt. Hilfsbereitschaft und
Freundlichkeit sind für die Friesen jedoch Tugenden, die dem Gast immer wieder
begegnen werden.
Sehenswertes Leeuwarden
Viele Sehenswürdigkeiten befinden sich
unmittelbar an den Wasserwegen, die von den Bootsurlaubern bevorzugt befahren
werden. Die Hauptstadt der Provinz Friesland, Leeuwarden, liegt zwar eher am
Rande der touristischen Route, sollte aber trotzdem in die Törnplanung mit
einbezogen werden. Modernste Architektur und historische Bauten bilden eine Symbiose, die ihresgleichen sucht. Wahrzeichen der Stadt ist
der 40 Meter hohe “Oldenhove Turm”, der zwischen 1529 und 1532 entstand. Das
Bauwerk wurde jedoch nie fertiggestellt, da es nach einer Seite hin in den
weichen Sandboden sackte. Es ist eine Art “schiefer Turm des Nordens” und
deshalb auch ein beliebtes Fotomotiv. Die berühmteste Tochter der
Provinzhauptstadt war Margarethe Zelle, die unter dem Namen Mata Hari als
Meisterspionin in die Geschichte einging. Sie wurde am 15. Oktober 1917 wegen
angeblicher Spionage zu Gunsten Deutschlands in Frankreich hingerichtet. Ihre
Schuld wurde jedoch nie bewiesen. Wahrscheinlich ist, dass man an der
Schönheitstänzerin und Lebedame Mata Hari ein Exempel statuieren wollte. Die
Stadt hat ihr ein kleines Denkmal errichtet und auch im örtlichen Museum kann
man einiges über Margarethe Zelle erfahren. Sehenswert ist auch das historische
Waage-Gebäude, das sich im Stadtzentrum befindet. Zudem gibt es in
Zentrumsnähe genügend Liegeplätze für einen kürzeren oder längeren
Aufenthalt.
Franeker und sein Planetarium
Wer schon einmal bis Leeuwarden
vorgedrungen ist, sollte auf dem Van Harinxmakanal weiter bis Franeker
durchfahren, denn hier befindet sich das von Eise Eisinga ganz aus Holz erbaute
Planetarium. Obwohl es bereits 1781 entstand, ist es noch immer voll
funktionsfähig.
Harlingen und das Watt
Von Franeker bis nach Harlingen sind es
nur wenige Kilometer. Hier ist auch ein Teil der “Braunen Flotte” mit den
typischen Plattbodenseglern beheimatet. Der Noorderhafen bietet geschützte
Liegeplätze, die sich beinahe im Stadtzentrum befinden. In den Sommermonaten
liegen Jachten und Boote manchmal dicht an dicht, sodass man den Hafen beinahe
trockenen Fußes überqueren kann. Dass Harlingen schon in früheren Tagen mit
vielen Ländern in Verbindung stand, wird durch einige sehenswerte Speicher und
Lagerhäuser dokumentiert, die liebevoll restauriert wurden und nun als
Wohnungen genutzt werden. Für Skipper ohne entsprechende Erfahrung ist
Harlingen übrigens Endstation, denn eine Fahrt nach den Inseln Terschelling
oder Vlieland setzt nautische Kenntnisse voraus. Dies gilt übrigens auch für
einen Törn “außenrum”, von Harlingen nach Makkum, Workum, Stavoren oder
Lemmer. Wer Terschelling oder Vlieland trotzdem besuchen möchte und nicht über
genügend seemännische Erfahrung verfügt, kann mit dem Schnellboot oder mit
der Fähre übersetzen. Die beiden Inseln sind wunderschön und die
vorgelagerten Sandbänke ein Reservat für Seehunde und seltene Wasservögel.
Natur pur: Der Princenhof
Auf dem Rückweg von Harlingen zur
friesischen
Seenplatte kann man im kleinen Dorf Warten Station machen oder zur Perle
Frieslands, dem Princenhof, durchfahren. Die Wasserwege dieses teilweise unter
Naturschutz stehenden Gebietes sind durch den Torfabbau entstanden. Eine
wunderbare Landschaft, ein Revier von natürlicher Schönheit öffnet sich dem
Wassersportler. Dieses Reservat für Tiere und Pflanzen darf teilweise befahren
werden, jedoch sollte man dem Schilf fernbleiben. Earnewoude mit seiner
vorzüglichen Infrastruktur bietet sich für einen Zwischenstopp oder für die
Übernachtung an. Ebenfalls sehenswert ist Grou mit seiner autofreien
Einkaufsstraße. Hier gibt es alles, was man für den täglichen Bedarf braucht.
In der Fußgängerzone findet man übrigens auch ein Käsegeschäft, das weithin
bekannt ist. Die Auswahl ist riesengroß und es gibt überdies ein reichhaltiges
Angebot an Nüssen aller Art. In Grou gibt es auch eine “verborgene Kirche”.
Hier trafen sich früher in aller Stille die Mennoniten, die als
nichtreformierte Christen ihren Glauben nicht offen praktizieren durften. Das
Angebot an Liegeplätzen lässt nichts zu wünschen übrig. Wer jedoch in
Ortsmitte beim Hotel Oostergo liegen möchte, sollte sich in der Hochsaison
rechtzeitig einen Platz sichern.
Über Akkrum zum Sneekermeer
Um von Grou aus
zum Sneekermeer zu gelangen, kann man über den Prinses Margrietkanal fahren,
oder den reizvolleren Weg über das Pikmeer, die Zijlrode, die Ortschaft Akkrum
und die malerische Kromme Knillis wählen, um schließlich beim Hotel Oude
Schouw wieder auf den Prinses Margrietkanal zu gelangen. Hotel und Restaurant
sind weit über die Grenzen Frieslands hinaus bekannt. Von der Terrasse aus hat
man überdies einen herrlichen Blick auf den regen Schiffsverkehr. Übernachten
am Gästesteiger ist möglich. Allerdings verursacht die Berufsschifffahrt Schwall,
weshalb man besser einen
geschützteren Liegeplatz aufsuchen sollte.
Das Sneekermeer
Das Sneekermeer ist
eines der beliebtesten Reviere Frieslands. Es lädt geradezu zum Verweilen ein,
denn selbst außerhalb der Betonnung ist für Jachten mit einem Tiefgang bis zu
1,2 m noch genügend Wasser unter dem Kiel. Man kann problemlos vor Anker gehen,
um die Sonne zu genießen oder zu schwimmen. Rund um das Sneekermeer gibt es
Jachthäfen und Liegeplätze satt. Beispeilsweise in Terherne, dem Kameleondorf. Hier findet man zudem in einem alten Bauerngut die Nachbildung
des kleinen Dorfes inklusive Windmühle und Polizeistation mit Gefängnis, das
den Hintergrund für die berühmten Kinderbücher von Hotze de Roos bildete.
Beliebt ist auch das Starteiland, eine kleine Insel am südwestlichen Ende des
Sneekermeers. Nebst Sanitäranlagen gibt es hier ein Restaurant. Ruhesuchende
sollten das Starteiland jedoch während der populären “Sneek-Week” meiden,
denn dann herrscht Hochbetrieb und viel junges Volk sorgt für entsprechende “Backgroundmusik”.
Sneek, die Wassersporthochburg

Wahrzeichen der Stadt Sneek ist das Wassertor aus
dem 17. Jahrhundert. Es dürfte das meistfotografierte Bauwerk Frieslands sein.
In der Stadt selbst wurde das Liegeplatzangebot in den vergangenen Jahren
erheblich erweitert, sodass man selbst in der Hochsaison immer eine Anlegestelle
findet. Sneek bietet sehr gute Einkaufsmöglichkeiten. Außerordentlich
sehenswert ist zudem das Schifffahrtsmuseum mit einer umfassenden Kollektion an
Modellen, Bildern und Ausrüstungsgegenständen. Außerdem gibt es ein kleines
Modellbahnmuseum, das eine große Sammlung mit niederländischem Bahnmaterial
beherbergt. Besonders reizvoll ist die Fahrt mit dem Boot durch die
Stadtgrachten von Sneek, wo drei Brücken passiert werden müssen. Im Sommer
sollte man für die Durchfahrt etwas Zeit einkalkullieren, da reger Betrieb
herrscht und es manchmal vor den Brücken sogar zu Staus kommt. Doch auch das
gehört mit zum Urlaub auf dem Wasser, denn der Faktor Zeit sollte hier eher
nebensächlicher Natur sein.
Romantisches IJlst
Obwohl sich IJlst klein und bescheiden gibt, besitzt der
Ort bereits seit 1228 die Stadtrechte. Außerdem gehört IJlst zu den berühmten
friesischen “Elf Steden” (Elf Städte). Von Sneek her kommend wird der
Bootstourist an Backbord eine imposante Mühle entdecken. Es handelt sich dabei
um die Holzsägemühle “De Rat”, die zu den schönsten ihrer Art zählt. Sie
wurde 1683 in der Gegend von Zaandam errichtet. 1829 kam die Mühle in den
Besitz der Holzhandelsfirma Oppedijk in IJlst. Sie wurde zerlegt, nach Friesland
transportiert und am Rande von IJlst wieder aufgebaut. 1950 wollte man die
Mühle abreissen. Die Gemeinde verhinderte dies jedoch. Heute drehen sich die
Flügel wieder und die insgesamt 39 Sägeblätter rattern beinahe täglich. Die
Mühle “De Rat” kann für ein bescheidenes Eintrittsgeld besichtigt werden.
Ebenfalls sehenswert sind die Stadtgrachten mit den kleinen Brücken und den
prächtigen Lindenbäumen. Besonders attraktiv ist das Haus “De Messingklopper”
mit seinem Treppengiebel aus dem 17. Jahrhundert. IJlst war auch eine Hochburg
für die Herstellung von Schlittschuhen. Mit den sogenannten “Noren” wurden
und werden noch immer Eislaufrekorde erzielt.
Geselliges Heeg
In Heeg trifft
sich die Wassersportwelt, denn der idyllisch gelegene Ort hat nicht nur
gemütliche Kneipen und vorzügliche Restaurants, sondern verfügt auch über
eine ausgezeichnete Infrastruktur für Bootstouristen. Bis zum Anfang des 20.
Jahrhunderts war der Aalhandel mit London die wichtigste Einnahmequelle für das
kleine Dorf. Die sogenannten “Palingaken” - Schiffe die etwa 18,5 m lang und
4,5 m breit waren - fuhren mit lebendem Aal von Friesland bis nach London. An
die Blütezeit des Aalhandels erinnern noch heute stattliche Kaufmannshäuser.
Sie konnten nur erbaut werden, da sich mit Aalen gutes Geld verdienen ließ. Frischen Aal aus der Räucherkammer bekommt man in Heeg allerdings noch
immer. In Veenstra’s Vishal - direkt am Wasser gelegen - wird er mundgerecht
zubereitet und schmeckt köstlich. Ebenfalls sehenswert ist die Bootswerft
Piersma, wo noch heute traditioneller Holzschiffbau betrieben wird.
Malerisches
Woudsend
Das kleine Dorf Woudsend hat sich in den vergangenen Jahren zu einem
Magneten für die Wassersportler entwickelt. Einerseits ist es der moderne und
trotzdem gemütliche Jachthafen, der für einen angenehmen Aufenthalt sorgt.
Andererseits sind es die schmalen Gässchen (Steegjes) die eine besondere
Anziehungskraft auf die zahlreichen Besucher haben. Gleich zwei Mühlen - die
Sägemühle “De Jager” und die Kornmühle “Het Lam” - unterstreichen das
malerische Ortsbild zusätzlich. Besonders ausgeprägt ist in Woudsend auch die
Gastronomie, denn der kleine Ort verfügt insgesamt über sieben Gaststätten.
Sloten: Stadt mit nur 700 Einwohnern
Obwohl Sloten gerade mal 700 Einwohner
zählt, gehört der Ort zu den friesischen “Elf Steden” (Elf Städte) und
noch immer prägen Festungsmauern das Ortsbild. Die beiden Wassertore sind
ebenso sehenswert wie die Windmühle aus dem 18. Jahrhundert. Typisch für das
Ortsbild von Sloten sind auch die schön restaurierten Häuser und das
Kopfsteinpflaster im Stadtkern. Leider wird die Gesamtansicht durch den großen
Milchverarbeitungsbetrieb am Fahrwasser etwas beeinträchtigt. Ein Jachthafen
und verschiedene Passantensteiger gewährleisten den Wassersportlern einen
angenehmen Aufenthalt.
Bolsward und seine Grachten
Bolsward vermittelt dem
Besucher eine mittelalterliche Stadtansicht, denn man hat es verstanden die historischen Bauten und die herrlichen Grachten zu erhalten.
Das gesamte Zentrum von Bolsward hat die Charakteristik einer ursprünglichen
Hansestadt. Mit dem Boot kann man zudem beinahe in die Stadtmitte gelangen, wo
sich die meisten Geschäfte befinden. Das Angebot darf sich sehen lassen und
geht weit über den täglichen Bedarf hinaus. Einige gute Restaurants findet
der Gast ebenfalls.
Langweer: Ein Wassersportparadies
Langweer liegt etwas
abseits der meistbefahrenen Wasserwege. Trotzdem hat sich der liebliche Ort zu
einem Paradies für Wassersportler entwickelt. Die Möglichkeiten sind
vielfältig und die nahen Langweerder Wielen sind ein beliebtes Revier für
Motorbootfahrer und Segler. Besonders sehenswert ist der schön erhaltene
Dorfkern mit den urigen Kneipen und den kleinen Einkaufsläden. Gute
Anlegeplätze und Hafeneinrichtungen gibt es genügend und auch deren
Infrastruktur lässt nichts zu wün-schen übrig.
Die friesische
IJsselmeerküste
Die friesische IJsselmeerküste erstreckt sich von Makkum bis
Lemmer. Dazwischen liegen die geschichtsträchtigen Orte Workum, Hindeloopen und
Stavoren. Allesamt sind sie ideale Ausgangspunkte für Törns auf dem IJsselmeer
oder für Fahrten in das Watt. Für die Wassersportler bieten alle fünf Städte
und Dörfer eine Fülle an Möglichkeiten. Werften, Segelmacher, Charterbetriebe
und andere wassersportgebundene Firmen sind hier so zahlreich, dass es Wochen
dauern würde, um überall mal “guten Tag” zu sagen. Diese meist modernen
Betriebe wurden glücklicherweise außerhalb der Ortskerne angesiedelt, wodurch
deren Ursprünglichkeit erhalten blieb.
Lemmer, das Tor zu Friesland
Lemmer ist
in der Tat das Tor zu Friesland, denn die Provinzgrenze zu Flevoland ist kaum
einen Steinwurf weit entfernt. Die Durchfahrt mit dem Boot ist ein besonderes Erlebnis, denn vor allem die Passage bei der Brücke - kurz vor der
historischen Schleuse mit den auffallenden Türmen - ist sehr eng.

Doch selbst
mit großen Plattboden- oder Rundfahrtschiffen kommt man problemlos durch diese
Engstelle, denn früher musste die gesamte Berufsschifffahrt durch dieses
Nadelöhr. Von weitem sichtbar ist auch der Schornstein des größten und
einzigen noch betriebsfähigen Dampfschöpfwerkes weltweit. Für
Wassersportler, die vom IJsselmeer kommen, ist der riesige Schornstein zudem
eine weithin sichtbare Landmarke. Außerdem kann man in Lemmer noch auf Spuren
der Spanier stoßen, denn bei der mittleren Zugbrücke im Ort gibt es ein
Gebäude, in dem noch eine Kanonenkugel steckt. Der prächtig restaurierte Turm
der “Hervormde Kerk” ist ebenfalls sehenswert. Er bildet überdies während
dem traditionellen Fischer-Weihnachtsmarkt den festlich beleuchteten Mittelpunkt
von Lemmer.
Liebliches Hindeloopen
Hindeloopen gehörte einst zum Verbund der
Hanse. Es genießt die Stadtrechte, obwohl es eher dörflichen Charakter hat.
Besonders lieblich sind die schmalen Grachten mit den Holzbrücken und die
Häuserzeile am Deich entlang. Bekannt ist der Ort auch durch die
Hindelooper-Malerei, eine Handwerkskunst ähnlich der Bauernmalerei. Das erste
friesische Schlittschuhmuseum ist eine weitere Attraktion, die einen Besuch
lohnt.
Workum und die Kunst
Die Kleinstadt Workum hat ebenfalls eine
Jahrhunderte alte Geschichte. Schon früh wurde der Ort durch seine
Keramikwerkstätten über die Grenzen Frieslands hinaus bekannt. Markantestes
Bauwerk ist zweifellos das erst kürzlich renovierte Waage-Gebäude. Weit über
100.000 Besucher kommen jährlich, um allein das Jopie Huisman Museum zu
besuchen. Der ortsansässige Künstler versteht es bestens mit seinen
gegenständlichen Werken die zahlreichen Gäste zu beeindrucken. Nebst guten
Einkaufsmöglichkeiten verfügt Workum ausserdem über eine vorzügliche
Infrastruktur für den Wassersport.
Pulsierendes Makkum
Makkum ist ein bekannter
Standort für Boots- und Schiffswerften. Das Zentrum ist jedoch in seinem
Ursprung erhalten geblie-ben, denn die meisten Betriebe für den Wassersport
befinden sich außerhalb von Makkum. Weltbekannt sind die Produkte von “Tichelaars
Koniglijke Aardwerk en Tegel-fabriek” (Keramik und Kacheln) die seit dem Jahre
1554 aktiv ist. Die kunstvoll bemalten Produkte aus Makkum haben sich sogar zum
Exportschlager entwickelt. Als besonders schön gilt überdies der flach
abfallende Strand von Makkum, der vor allem von Gästen mit Kindern sehr
geschätzt wird. Aber auch für Surfer ist Makkum ein wahres Paradies und Bootstouristen finden
allemal eine Infrastruktur vor, die besser nicht sein könnte.
Hansestadt
Stavoren
Stavoren - friesisch Starum - ist die älteste Stadt Frieslands. Der
historische Ortskern ist weitgehend intakt geblieben und deshalb besonders
sehenswert. Bei der restaurierten Schleuse steht außerdem das berühmte
Standbild der “Frau von Stavoren”, die im 13. Jahrhundert gelebt haben soll.
Diese Kaufmannswitwe gab - so beschreibt es die Sage - das Geld mit vollen
Händen aus und endete schließlich am Bettelstab. Für die Wassersportler
bietet Stavoren eine breite Palette an Dienstleistungen. Die Einrichtungen für
Jachten sind vorzüglich und auch Liegeplätze - für Dauerlieger und Passanten
- sind genügend vorhanden. Stavoren ist zudem Heimathafen für zahlreiche
Schiffe der “Bruin Vlot”.

Dokkum im Norden
Dokkum ist ein idealer
Ausgangspunkt für Fahrten über das Lauwersmeer und in die Provinz Groningen.
Die historische Festungsstadt war zu Beginn des 17. Jahrhunderts überdies Sitz
der Admiralität von Friesland und Groningen. Im Stadthaus findet man noch immer
einen Ratssaal im Rokokostil und im Regionalmuseum befindet sich eine Sammlung
mit Trachten und Silberwaren.
Urlaubsziel Friesland
Auf den vorangehenden Seite
haben wir Sie durch Friesland geführt, einer Provinz die alles bietet, was sich
erholungssuchende Gäste nur wünschen können. Für Wassersporturlauber trifft
dies erst recht zu, denn die Möglichkeiten für interessante Törns und das
Angebot an Segel- und Motorjachten ist beinahe unbegrenzt. Vielleicht heißt
gerade deshalb Ihre nächste Feriendestination Friesland. Warum auch nicht, denn
Friesland ist für alle da! Friesland ist auch in der Vor- oder Nachsaison ein
interessantes Urlaubsziel.
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